Yolanda Facchin

Horse & Rider Coaching

SWRA JUFÖ-Tag in Dürrenroth

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Am Ostersonntag 21. April traffen sich sieben Jugendliche aus der Jugendförderung der SWRA, mit ihren Begleitpersonen und ihren tollen Pferden auf der Anlage Chipf der Familie Rindlisbacher in Dürrenroth. Das Thema des Tages war ganz dem Trail gewidmet. Der Parcour stand im Osterdekor bereit und beinhaltete ein spezielles Wort-Rätsel, dass bis zum Mittag zu lösen war. Alle Worte waren Begriffe aus der Ausbildungsskala, der Trainingslehre und dem Umgang mit dem Pferd. In eingeschweissten Karten steckten diese im Trail an verschiedenen Orten. Der Schwerpunkt lag im Reitersitz als Balance, Losgelassenheit und Zentriert sein, in der Einwirkung mit ruhiger, koordinierter Hilfengebung und dem Patternreiten. Hier wurden die Linienführung, der Takt und Rhythmus vor, über und nach dem HIndernis beachtet. So konnte alle für sich in den drei Grundgangarten, das optimale Tempo herausfinden und dadurch besser sitzen. Die Pferde bekamen mehr Fluss und Gleichmässigkeit, bewegten sich leichtfüssiger und rhythmischer.

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Die Herausforderung lag auch im Unterscheid zwischen zweihändigem und einhändigem Reiten. Auf dem Video wurden die Ritte jeweils aufgenommen. Am Mittag und nach dem Nachmittagsreiten konnten diese angesehen werden. Es war spannend in die interessierten Gesichter der Jugendlichen Teilnehmerinnen zu schauen, während sie ihren gerittenen Parcour ansahen. Vor dem Essen stellten wir das Worträtsel zusammen. Gesucht war de Begriff in der Mitte des Rades. Kniffliges Raten mit verschiedenen Vorschlägen, abwägen und nochmals überlegen. Andrea kochte uns feine Spaghetti Bolognese, Salat dazu und zum Dessert Schokoladenkuchen.

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Für den Trailparcour gab es die Möglichkeit  im LK2 Niveau (Bild) oder in der Linienführung im LK3 Niveau zu reiten. Daraus ergaben sich verschiedene Linienführungen für die Reiterinnen. In der Nachmittagszeit war das Erarbeiten der einzelnen Hindernisse und die gestellten Fragen zu den Manövern als Aufgaben zum Lösen. Für jedes Pferd/Reiterpaar wurde so die Reittechnik verbessert und ergänzt. Es hat mir sehr viel Freude bereitet mit euch diesen Ostersonntag zu erleben. Macht weiter so und viel Glück für die kommende Turniersaison.

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Zweites SQHA Youth Training in Melchnau

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Am Samstag 23. März 2019 fand in Melchnau das zweite SQHA Jugendtraining statt. Elif Schleiniger arbeitete mit zwölf Teilnehmerinnen und ihren Pferden an Hand von verschiedenen Pattern in den Disziplinen Hunterclassen, Horsemanship, Ranch Riding, Reining und Trail. Dabei waren die Kriterien unterschiedlich für die einzelnen Pferd/Reiter Kombinationen. Für die einen war es immer noch eine Standortbestimmung, die wieder per Video festgehalten wurden und für die anderen lag der Bereich bereits im hohen reiterlichen Niveau, das mit sehr guter Bewältigung ebenfalls auf der Kamera sichtbar war. Die Differenzierung, der Schwierigkeitsgrad so wie die Korrekturen daraus machten dieses Training aus. Als Coach möchte ich in die Zukunft investieren und hierfür müssen die Youth Reiterinnen neue Chancen bekommen. Ich sehe dieses Jahr als Aufbau für die nächsten grossen Events. Da wir wenige Showmöglichkeiten im eigenen Land haben und die SM erst im September ist, muss diese Teamselektion als Übergangszeit gemessen werden. Aus dem bestehende Show-Team werden nächstes Jahr einige wegfallen und so erachte ich es als wichtig nach vorne neue Schritte zu wagen. Vieles ist abhängig von guten, sehr Durchlässigen Pferden und der Nervenstärke der Teamreiterinnen.

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Wichtige Leistungs- und Selektionskriterien sind physische und psychische Gesundheit, Fitnesse von Pferd und Reiter, Entwicklungspotenzial der Kombination Pferd/Reiterpaare in Hinblick auf die Zukunft, überdurchschnittliche Motivation zur Leistungssteigerung und individuellem Training. Dass heisst viel Arbeit an sich selbst mit einem hohen Mass an Anpassung auf die Jahresziele und Turnierplanung. Beständigkeit im Wettkampf und Platzierungen in drei Disziplinen. Hier haben wir noch wenig Wettkampferfahrene Reiterinnen bei den neueren Mitgliedern. Bei herrlichem Sonnenschein wurde das gemeinsame Mittagessen draussen genossen. Im Tagesabschluss standen die beiden Teams auf dem Flip Chart. Es ist wenig Zeit bis zum Euro Cup im Juli. Wir hoffen auf das Engagement aller Mitglieder, auf das Sponsoring für die Zukunft und wir verdanken dem wichtigen Umfeld wie Eltern, Fahrer, Trainer und Begleitpersonen der Jugendlichen ihre Mithilfe, ihre Zeit und ihren Einsatz für das Youth Team.

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Abschluss des praktischen Reitens zum Pferdespezialisten Westernreiten

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Vom Montag 3. bis Mittwoch 6. März fanden im NPZ Bern und in Matzendorf die letzten gerittenen Prüfungen der Spezialisten Klasse Westernreiten statt. Dreizehn Teilnehmende absolvierten jeweils in einem Zeitfenster von fünfzehn oder zwanzig Minuten ihre Arbeitsphase mit anschliessender Lernkontrolle in den Disziplinen Horsemanship, Western Riding, Reining und Superhorse. Eine der drei letzten Disziplinen musste beim mündlichen Expertengespräch genau erklärt und zu einem Prüfungsritt analysiert werden. Die Anforderungen an die Pferde und die Reiter waren hoch und wurden dreifach benotet. Die Pferde waren vorgängig bereits aufgewärmt und mussten im Pattern einhändig vorgestellt sein. In der Arbeitsphase setzte sich die erste Note aus folgenden Kriterien zusammen: Dem Pferd und Pattern angepasste Übungen und Lektionen, sichtbarer Aufbau vom Leichten zum Schweren, Korrekturmassnahmen mit Zielorientierung und Zielerreichung. Die zweite Note stützte sich auf das gerittenen Pattern, Korrektheit und Übersicht der Linienführung so wie Manier, Gehorsam und Durchlässigkeit des Pferdes. Die dritte Note war auf Sitz und Einwirkung bezogen mit den Kriterien: Korrekter, den Manövern angepasster Sitz, Losgelassenheit, Geschmeidigkeit, Mitgehen in die Bewegung, der Hilfengebung, effiziente Einwirkung und das Einfühlungsvermögen im Bezug auf Differenzierung, dem situativen Anpassen und dem Reitergefühl.

Zudem absolvierten alle die letzte schriftliche Prüfung für den Kompetenznachweis über die operative Leitung eines Pferdebetriebes. Nach über sechsundzwanzig Monaten mit Hoch und Tiefs, jede Menge Klassengeist, heftigen Windböen und gigantische "Windmühlen" gegen die wir ankämpften, zwei kleine Menschen die zur Welt kamen und einer Herz Op war dies ein langer, langer Weg der nun an eine neue Verzweigung gelangte. Voller Freude entstand dieses Foto zum Modulabschluss. Wir bedanken uns herzlichst bei Madeleine Häberlin, die uns durch diesen Lehrgang im Praktischen Western-Teil geleitet hat. Der definitive Schluss wird die eidgenössische Prüfung im 2020 sein mit drei Tage Unterrichten und einem Halbtag schriftlicher Prüfung, zu der wir nun unsere Projektarbeit abgeben. Tante Grazie für die tolle Zeit.

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SQHA Youth Team 1. Sichtungstag in Melchnau

Am Samstag 16. Februar konnten wir neun Jugendliche SQHA Mitgliederinnen mit ihren Eltern und Begleitpersonen auf der Anlage der Alpine Westernhorses von Elif und Jonas Schleiniger begrüssen. Ein intensiver Trainingstag mit dem Ziel, den ersten Meilenstein zum Euro-Youth-Cup in Someren Holland zu legen, lag vor uns. Zu den reiterlichen Einheiten die von der erfolgreichen Trainerin Elif Schleiniger geführt wurden, gehörte für mich als Coach, das kenenlernen der einzelnen Youth-Mitglieder und das Potenzial ihrer Pferde auf kurzen Videosequenzen festzuhalten. Wir sind im Trainingsaufbau und wir wollen mit einer guten Basis beginnen, so dass wir im Juli für den Cup in Someren unseren höchsten Punkt erreichen.

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Die erste Gruppe erarbeitete sich am morgen, nach dem Aufwärmen, ein kleines Horsemanship-Pattern in der Reithalle. Dabei wurden der Sitz und die Einwirkung, die Genauigkeit der gerittenen Aufgabe und der Gesamteindruck festgehalten. Elif betreute jedes einzelne Mitglied individuell auf seine Stärken oder Problematiken.Es war eine Freude den Jugendlichen beim Reiten zu zu sehen. Für die Disziplinen Horsemanship und Trail war dieser Sichtungstag ausgelegt. Auf einem Flip-Chart-Blatt hatte jedes seine Vorlieben in den Disziplinen aufgeschrieben. Für den Cup sind neun verschiedene Prüfungen zu reiten: Neben den oben erwähnten sind das Hunt Seat Equitation, Hunter under Sadle, Ranch Riding, Reining, Showmanship at Halter, Western Pleasure und Western Riding.

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Allgemeine Leistungs- und Selektionskriterien sind physische und psychische Fitness von Pferd und Reiter, Leistungsnachweis an zwei AQHA Shows, Beständigkeit im Wettkampf und das Entwicklungspotenzial der Reiter/Pferde Kombination im Hinblick auf den Euro Cup. Da im 2020 der Youth World Cup wieder stattfindet braucht es ein hohes Engagement aller Beteiligten, überdurchschnittliche Motivation, Anpassungen in der Jahresplanung für Trainings und Turniere und jede Menge Sponsoring, da wir in der Planung mit zwei Teams nach Someren reisen wollen. Nach einem gemeinsamen Mittagessen wurde der Nachmittag mit Pattern reiten und der genauen Reittechnik für Western Horsemanship und Trail-Hindernisse verbracht. Takt und Rhythmus in allen Gangarten, der aufrechte Sitz und die ruhige Zügelführung waren die Herausforderungen.

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Nach dem Praxisteil wurde gegen 16.30 mit einer Feedbackrunde und der Vorausschau auf den nächsten Trainingstag im März, dieser tolle erste Trainingstag abgeschlossen. Wir freuen uns auf Euch am Samstag 23. März mit den Themen: Huntseat-Equitation und Hunter under Sadle, Ranch Riding und Reining so wie Trail- und Horsemanship-Pattern reiten.

Ausflugstag der SVPS Reiningkader

Am Sonntag den 20. Januar fand der Ausflugstag der SVPS Reiningkader Elite und Nachwuchs statt. Fast das vollzählige Team traff sich auf der tollen Reininganlage von Adrienne Speidel in Einsiedeln. Ein unglaublicher Traum die riesige, architektonisch perfekt gestaltete und realisierte Reithalle, die die einzigartige Umgebung von Einsiedeln mit viel Licht und Holz in sich aufnahm. Nach einer Führung und einer Kaffeestärkung mit Gipfeli in der einzigartigen "Wohnstube" mit Blick in die Reithalle, fuhren wir gesammelt in das wunderschönen Alpthal mit dem Ziel, das Berggasthaus Holzegg mit Schneeschuhen zu "erobern".

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Im Brunni wurden wir von Herrn Kälin unserem Tourenguide erwartet und mit einer kurzen Instruktion, konnten wir unsere Schneeschuhe und Laufstöcke in Empfang nehmen. Nach kurzem Marsch an der Strasse entlang ging es schon in die wunderbare Schneelandschaft hinaus. Die sportlichsten voraus und die Coaches mit Guide und Dackel Claudius zum Schluss. Selbst die Sonne strahlte mit unseren Gesichtern. Schnell hatten wir den Dreh raus mit der richtigen Lauftechnik. Der "Pfuus" und die Kraft in den Beinen war gefragt, um bis auf die 1405m gelegene Holzegg zu gelangen. Dabei entstanden herrliche Fotos in winterlicher Stimmung.

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Im Bergasthaus Holzegg angekommen wurde uns an reservierten Tischen ein feines Fondue serviert, der Durst musste gelöscht werden und mit Fachsimpeln und geselligem Beisammensein rundete das Glace und der Kaffe die verlängerte Mittagspause ab. Gegen vier Uhr nachmittags wanderten wir auf einer anderen Route zurück zur Talstation Brunni. Wesentlich leichter, doch in steilem Gelände, waren wir mit 35 Minuten deutlich schneller als mit einer Stunde zehn- oder 20 Minuten beim hinaufwandern. Ein toller Ausflugstag den wir alle genossen und wir bedanken uns herzlichst bei Adrienne, die diesen Ausflug organisierte und beim SVPS der uns diesen Traumtag ermöglichte.

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Modul 14 zum Pferdespezialisten Westernreiten

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Vom Montag 7. bis Mittwoch 9. Januar im neuen Jahr fanden drei intensive Prüfungstage für den Spezialistenlehrgang Westernreiten im NPZ in Bern statt. Die dreizehn Teilnehmenden waren in allen Belangen stark gefordert. Neben schriftlichen Prüfungen zu den verschiedenen Modulabschlüssen gab es Prüfungen zum Reiten und zum Unterrichten. Das Hotel Ibis liess diese tolle Aufnahme aus dem 11.Stock auf die riesige Anlage des NPZ zu. Geritten wurde in der Zelthalle die am Mittwoch noch zusätzlich geheizt wurde, um den Schneemengen entgegen zu wirken. Die Tageszeiten waren vor allem an den ersten beiden Tagen voll belegt und mit den wechselnden Lokalitäten zwischen Inforama Zollikofen und der Anlage in Bern sehr dicht geplant. Die Pferde waren sehr gut versorgt in den alten Stallungen des Pferdesportzentrums. In den "Nachtstunden" und den "Zwischenzeiten" wurde nochmals gelernt und mit Karteikarten abgefragt bis zum Einschlafen.

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Der grosse Schneefall und die tieferen Temperaturen setzten die Kandidaten zusätzlich unter Druck. Die ganze Klasse feierte einen tollen Zusammenhalt und in der benachbarten Pizzeria wurde auf Geburtstagskinder angestossen und die italieneische Küche genossen.

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Am Mittwoch konnte jeder individuell nach den gerittenen Prüfungen mehr oder weniger "Skijöringartig" nach Hause fahren. Die Winterrlichen Verhältnisse waren sehr prekär und wir waren froh, dass  bis zum Schluss alle gut zu Hause ankamen. Ich bin sehr gerne ein Teil dieser Klasse und gemeisam geht es dann angfangs März ins letzte Modul dieses Lehrganges.

Guter Start ins 2019

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Einfach tun, was richtig ist. Einfach lassen, was nichts bringt. Einfach sagen, was man denkt. Einfach leben, was man fühlt. Einfach lieben wen man liebt. Einfach ist nicht leicht. Einfach ist am schwierigsten.

 

Winterkurs des WRVS

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An zwei Samstagmorgen im November und Dezember, fand in der Reithalle Venedig, der Winterkurs des Westernreitvereins Sursee statt. Sieben Reiterinnen und ihre unterschiedlichen Westernpferde konnten  jeweils vom dreistündigen Kursmorgen profitieren. Der erste Teil stand im Zeichen der Basisausbildung, die drei Grundgangarten, die Hilfengebung für die Übergänge, reiten von geraden und gebogenen Linien und die "Steuerung" des Westernpferdes. Die Pylonen und Stangen dienten als Orientierung für die Übungen. Durch Beobachten und fragen kamen neue und wichtige Punkte dazu. Im zweiten Teil arbeiteten wir mit verschiedenen Trailhindernissen und lernten die Vorderbeine der Pferde besser zu kontrollieren und genauer in die Abstände zu setzen.

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Eine aufgestellte Teilnehmergruppe wurde in der Pause mit heissem Tee, "Grittibänzen" und regem Austausch verwöhnt. Die einzelnen Fortschritte der Reiterinnen mit ihren Pferden in den Hindernissen und Übungen waren gut zu erkennen.

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